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Die Grille und die Ameise Livre I - Fable 1


Die Grille, die den Sommer lang zirpt’ und sang,
litt, da nun der Winter droht’,
harte Zeit und bittre Not:
Nicht das kleinste Würmchen nur,
und von Fliegen keine Spur!
Und vor Hunger weinend leise,
schlich sie zur Nachbarin Ameise,
und fleht’ sie an in ihrer Not,
ihr zu leihn ein Stückchen Brot,
bis der Sommer wiederkehre.
"Hör", sagt sie, "auf Grillenehre,
vor der Ernte noch bezahl’
Zins ich dir und Kapital."

Die Ameise, die wie manche lieben
Leut’ ihr Geld nicht gern verleiht,
fragt’ die Borgerin: "Zur Sommerszeit,
sag doch, was hast du da getrieben?"
"Tag und Nacht hab’ ich ergötzt
durch mein Singen alle Leut’."
"Durch dein Singen? Sehr erfreut!
Weißt du was? Dann tanze jetzt!"

ancre





W. Aractingy 81 x 100 cm, Mars 1990

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