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Der Hase und das Rebhuhn Livre V - Fable 17


Nie spotte derer, die in Not und Elend weinen!
Denn wer ist sicher, dass er immer glücklich sei?
Äsop gibt uns dafür in seinen
Fabeln ein Beispiel oder zwei.
Den gleichen Stoff wie er nun wähle
ich, wenn ich Folgendes erzähle.

Einträchtig lebten Has' und Rebhuhn auf dem Feld
und allem Anschein nach an friedlich sichrer Stätte;
da kommt auf einmal eine Meute angebellt,
die jenen zwingt, dass er durch Flucht sich rette.
Der Hase flieht in seinen Bau; verfolgen konnt' ihn nur
der schnelle Blitz – auch er verlor die Spur.
Allein zuletzt verriet den Armen
des Schweißes Dunst, den sein erhitzter Balg aushaucht.
Der kluge Spürnas, der nur wenig Witt'rung braucht,
erkennt den Hasen, jagt ihn ohn' Erbarmen,
und Packan, der noch nie gelogen, ruft: "Hurra!
Seht unser Has' ist wieder da!"
Der Unglückliche stirbt auf seiner Lagerstelle.
Das Rebhuhn spottet da und lacht:
"Du rühmtest stets dich deiner Schnelle!
Wo hattest deine Läufe du!" Doch schneller als gedacht,
kam's selber an die Reih'. Es wird' ihm stets gelingen
zu fliehen, meinte es, mit Hilfe seiner Schwingen.
Den Habicht hat das arme Tier vergessen.
Vom Habicht wurde es gefressen.

ancre





W. Aractingy 81 x 100 cm, Juillet 1993

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