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Jupiter und der Pächter Livre VI - Fable 4


Es hatte Jupiter einst zu vergeben eine Pacht.
Merkur veröffentlicht's, und manche kamen,
die sie in Augenschein auch nahmen;
doch war es schwerer als gedacht:

Dem einen will das Gut nicht recht gefallen,
der andere findet hoch den Preis;
indes sie feilschen kalt und heiß,
erklärt der Keckste, doch der Klügste nicht, von allen
zur Zahlung sich bereit, wenn nach geschlossner Pacht
ihn Jupiter zum Herrn des Wetters macht'
und ihm gestatte, nach Befinden
der Kält' und Wärme wie dem Sonnenschein, den Winden,
der Nässe und der Trockenheit
ganz zu gebieten jederzeit.

Der Gott stimmt zu. Und mit der Laune eines Kindes
macht sich der Mann zum Herrn des Windes.
Die Nachbarschaft, die spürt' und sah
davon nicht mehr, als wär' es in Amerika.
Ein Segen war's für sie: Gar reich sind ihre Saaten
und üppig Korn und Wein geraten.
Doch magre Ernte bringt der Pächter ein.
Im nächsten Jahr sollt's anders sein!
Nun glaubt' er klüger sich und machte
ganz andres Wetter; doch sein Feld
war darum besser nicht bestellt,
indes der Nachbarn Land gar reiche Ernte brachte.
Was tun? Jetzt wendet er sich an den Herrn der Welt,
ihm seine Torheit zu gestehen.
Der nahm ihn auf, wie stets ein milder Herr es tut.

Die Vorsehung, wie wir hier sehen,
weiß besser als wir selbst, was nötig ist und gut.

ancre





W. Aractingy 100 x 100 cm, Juin 1995

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